Kategorie: Allgemein

  • Wir planen eine ökologische Komposttoilette.

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    (Bildquelle: https://trobolo.com)

    Im Kochergarten e. V. geht es weiter. Um unser Gelände nachhaltiger, komfortabler und besucherfreundlicher zu gestalten, wollen wir eine Ökotoilette in unseren Garten stellen Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um unseren Anspruch an Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung konsequent weiterzuführen.

    Warum eine Ökotoilette?

    Eine Ökotoilette – oft auch Komposttoilette genannt – ist eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Sanitäranlagen. Sie kommt ohne Wasser, ohne Chemie und ohne Kanalanschluss aus. Stattdessen nutzt sie ein einfaches, aber sehr effektives Prinzip:

    • Ausscheidungen werden getrennt gesammelt oder mit Einstreu (z. B. Sägespänen) abgedeckt.
    • Durch natürliche Kompostierungsprozesse entsteht ein hygienisch unbedenkliches, nährstoffreiches Substrat.
    • Gerüche werden durch Belüftungssysteme und die trockene Umgebung minimiert.
    • Es entsteht kein Abwasser, das gereinigt werden müsste.

    Kurz gesagt: Eine Ökotoilette verwandelt etwas, das normalerweise als Abfall gilt, in einen wertvollen Kreislaufbestandteil – ganz im Sinne einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Lebensweise.

    Warum passt das perfekt zum Kochergarten?

    Unser Verein beschäftigt sich seit Jahren mit Themen wie ökologischem Gärtnern, Naturpädagogik, Landschaftspflege und regionaler Ernährung. Wir möchten zeigen, wie man mit einfachen Mitteln nachhaltige Strukturen schaffen kann – und eine Komposttoilette ist dafür ein Paradebeispiel.

    Auf unserem Gelände entstehen bald nach und nach verschiedene Bereiche, die Menschen zusammenbringen:

    • ein Grillplatz
    • Sitzgelegenheiten zum Verweilen
    • Lern- und Begegnungsorte für Jung und Alt

    Eine ökologische Toilette ergänzt dieses Ensemble ideal. Sie ermöglicht es uns, Veranstaltungen, Workshops und Treffen noch besser zu organisieren – und gleichzeitig unserer Umwelt treu zu bleiben.

    Ein Angebot auch für Wandernde

    Ein weiterer schöner Aspekt: Der Gemeindewanderweg Nr. 6 führt direkt an unserem Gelände vorbei. Viele Spaziergängerinnen und Wanderer kommen regelmäßig bei uns vorbei. Die neue Toilette wird daher nicht nur unseren Mitgliedern dienen, sondern auch Gästen und Naturfreunden, die unterwegs eine nachhaltige und saubere Möglichkeit suchen.

    Wir halten euch auf dem Laufenden

    Sobald es Neuigkeiten gibt – Bewilligung unseres Förderantrags, Baufortschritt, Fotos oder Erfahrungsberichte – teilen wir sie natürlich hier auf unserer Webseite. Der Kochergarten bleibt ein Ort, an dem Natur, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit zusammenkommen.

    Update (15.03.2026)

    Unser Antrag wurde genehmigt – ein großer Meilenstein für uns und ein Moment, über den wir uns wirklich freuen. Damit können wir unser Vorhaben, eine ökologische Komposttoilette auf dem Vereinsgelände zu errichten, endlich in die nächste Phase bringen.

    Nun beginnt die praktische Planung: die Suche nach einem passenden Standort. Dafür haben wir uns an einem Nachmittag im Vereinsgarten getroffen und gemeinsam verschiedene Bereiche des Geländes erkundet. Uns war wichtig, einen Platz zu finden, der sowohl funktional als auch gut erreichbar ist – für Vereinsmitglieder, Besucherinnen und Besucher sowie für Wandernde, die auf dem Wanderweg 6 unterwegs sind.

    Besonders im Fokus standen Bereiche in der Nähe unserer Feuerstelle, da dort künftig viele Aktivitäten stattfinden sollen und sich Gruppen bestimmt gerne aufhalten werden. Gleichzeitig wollten wir einen Ort wählen, der sich harmonisch in die Umgebung einfügt und die natürliche Atmosphäre des Gartens bewahrt.

    Die gemeinsame Standortsuche hat uns gezeigt, wie wertvoll es ist, verschiedene Perspektiven einzubeziehen: Jede Idee brachte neue Überlegungen mit sich, und am Ende konnten wir uns auf einen geeigneten Platz einigen.

    Der nächste Schritt ist nun die Vorbereitung des Untergrunds – damit wir bald mit dem eigentlichen Bau beginnen können.

  • Über uns

    Über uns

    Unsere Erde mit ihren faszinierenden Landschaften, Klimazonen, Pflanzen und Lebewesen, ist über Jahrmillionen entstanden, der Erhalt und die Wiederherstellung dieser unbeschreiblichen Vielfalt und Schönheit ist unser Antrieb.


    Der Kochergarten versteht sich als ökologisches Netzwerk, als regional verbindende Plattform für unsere Mitglieder, für Menschen die an Natur, Umwelt- und Artenschutz interessiert sind. Hier können sie an Angeboten und Veranstaltungen teilnehmen , aber auch eigene Projekte verwirklichen.


    Der Wirkbereich des Kochergartens befindet sich im Ostalbkreis und darüber hinaus, in einem Radius von gut 40 km um dessen Zentrum, welches zwischen Aalen-Waiblingen und Abtsgmünd, südlich des Flusses „Kocher“ liegt. Der Kochergarten setzt seinen Focus nicht auf das Recherchieren und Bewerten der weltweiten ökologischen Verfehlungen, sondern auf die konkreten Verbesserungen, die wir gemeinsam in unserer Region umsetzen können, gemäß unserem Motto „Netzwerk für ökologische, ökonomische und kulturelle Ideen.


    Wir haben folgende Ziele formuliert:

    • ökologische Anregungen für private Gartenbesitzer provozieren (Koga-Naturgartennetzwerk, …)
    • ein Bewusstsein für Natur und Umwelt zu wecken bzw. zu vertiefen
    • die Vermittlung von Freude und Spaß an einer intakten Natur, damit in der Bevölkerung
      das Bedürfnis geweckt wird, diese zu achten und zu schützen
    • die Initiierung von Kontakten zwischen Erzeugern, Verbrauchern, Gemeinden, Anwohnern und sonstigen Vereinigungen herzustellen und zu vertiefen
    • die Wissensvermittlung über das Anliegen des ökologischen Land- und Gartenbaus,
      sowie die grundsätzlichen Zusammenhänge im Naturkreislauf
    • Begleitung, Unterstützung und Entwicklung geeigneter Vermarktungsstrukturen ökologisch und fair erzeugter Produkte

    Unsere Ziele wollen wir erreichen, indem wir:

    • Gebäude und Gartenflächen zur Verfügung stellen, in denen Projekte verwirklicht werden können (Vereinsheim, Hortus Cochara, Magerwiesen, Koiserklinge, …)
    • Freizeitaktivitäten und Feste organisieren (Wanderungen, Gartenfeste, Koiserhock, …)
    • Bildungsangebote und Exkursionen zu ökologischen Themen organisieren (Hofbesichtigungen, Kräuterrundgänge, Fortbildungen, …)
    • Ökonomische Projekte initiieren (Vereinswerkstatt, Einkaufsgemeinschaften, Kogadorf, …)
    • gemeinsam in der Natur arbeiten und verweilen (Hortus Cochara, Apfelsause, Flurputzede, …)
    • Medien bereitsstellen um unser regionales Netzwerk auszubauen (Homepage, Instagramm, Flyer, Koga-blättle, …)
    • Vertriebsstrukturen für regional und ökologisch erzeugte Produkte aufbauen, um den regionalen und ökologischen Erzeugern und Veredlern einen verlässlichen Absatz sicherzustellen (Koga-Vertrieb)
    • ökologisch, ökonomisch kreative Wohnmöglichkeiten ausprobieren und umsetzen (Kogadorf, …)
    • Biotope anlegen, pflegen und optimieren und diese kontrolliert für die Bevölkerung öffnen (Mager- und Streuobstwiesen, Koiserklinge, Hortus Cochara, …)
    • Möglichkeiten zum Austausch und zur Ideenentwicklung initiieren und deren Umsetzung dann u.a. durch die Untergliederung in Projektgruppen und deren Begleitung erreichen möchten
    • Kontakte zu anderen Gruppierungen knüpfen und pflegen (Koga-Veranstaltungskalender für ökologische Veranstaltungen im Wirkbereich des Kochergartens)