Autor: Simon

  • Fachkundige Unterweisung im Streuobstbaumschnitt

    Fachkundige Unterweisung im Streuobstbaumschnitt


    Am Sonntag, den 12. April 2026, fand auf dem idyllisch gelegenen Vereinsgelände des Kochergarten e. V. eine gemeinsame Veranstaltung mit dem NABU Abtsgmünd statt. Trotz des regnerischen Wetters kamen 18 Interessierte aus der Region zusammen, um sich intensiv mit dem ökologischen Schnitt von Streuobstbäumen zu beschäftigen.

    Theorie, Werkzeugkunde und anschauliche Praxis

    Der Nachmittag begann mit einer theoretischen Unterweisung, in der ein erfahrener Fachwart die Grundlagen des naturnahen Baumschnitts erklärte: Wuchsformen, Schnittziele, Werkzeuge, ökologische Zusammenhänge und der langfristige Erhalt alter Streuobstbestände.

    Als praktische Orientierung erhielten alle Teilnehmenden einen Merkzettel mit Bildern, der die wichtigsten Schnittregeln, typische Aststellungen sowie Beispiele für gute und schlechte Schnittführungen übersichtlich darstellte.

    Danach ging es – trotz Regen – direkt an die Bäume. An mehreren Exemplaren wurde gezeigt:

    • wie ein sinnvoller Erziehungsschnitt aussieht,
    • welche Äste für Vitalität und Ertrag wichtig sind,
    • wie man Fehlentwicklungen früh erkennt,
    • und wie ökologische Aspekte wie Lebensräume für Insekten und Vögel berücksichtigt werden.

    Die Teilnehmenden konnten Fragen stellen und verschiedene Schnittsituationen unmittelbar am Baum nachvollziehen. Besonders geschätzt wurde die klare, verständliche Vermittlung und der Fokus auf nachhaltige Pflege statt rein ertragsorientierter Maßnahmen.

    Austausch und Gemeinschaft

    Nach dem praktischen Teil lud der Kochergarten e. V. zu einem gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen ein. Dort wurde dann weiter gefachsimpelt, Erfahrungen wurden geteilt und es entstanden viele anregende Gespräche über Sortenvielfalt, Pflegekonzepte und die Bedeutung unserer Streuobstwiesen für die Kulturlandschaft.

    Ein wertvoller Beitrag zur regionalen Naturpflege

    Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an traditioneller Obstbaumkultur und ökologischer Landschaftspflege ist. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Kochergarten e. V. und dem NABU Abtsgmünd entstand ein praxisnaher, lehrreicher Nachmittag, der Wissen vermittelt und das Bewusstsein für den Wert unserer Streuobstwiesen stärkt.

    Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden, Helfenden und Gastgeber*innen, die diesen gelungenen Tag möglich gemacht haben.

  • Koiserhock mit Potluck-Dinner

    Unser interner Vereinsabend für Gemeinschaft, Kultur und gutes Essen

    Der Koiserhock mit Potluck-Dinner ist ein fester Bestandteil unseres Vereinslebens im Kochergarten e.V.. Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich unsere Vereinsmitglieder und geladenen Gäste ab 19:00 Uhr im Vereinsheim auf dem Koiserhof bei Abtsgmünd, um einen entspannten Abend in vertrauter Runde zu verbringen.

    Der Koiserhock ist ein Ort, an dem Gemeinschaft, Kultur und ökologische Ideen zusammenkommen. Er bietet Raum für Gespräche, kreative Impulse und spontane Aktionen – ganz im Sinne unseres Vereinsziels, eine Plattform für nachhaltige und kulturelle Begegnungen zu schaffen.

    Potluck-Dinner: Gemeinsam genießen, gemeinsam gestalten

    Das Konzept ist bewusst einfach gehalten und macht den Abend besonders lebendig:

    • Wir stellen die Getränke bereit.
    • Jede*r bringt eine Kleinigkeit fürs Buffet mit – selbst gekocht oder gekauft.
    • Ob Käse, Antipasti, Salami, Salate, Suppen oder Knabberzeug: Alles ist willkommen und bereichert das gemeinsame Essen.

    So entsteht jedes Mal ein vielfältiges Buffet, das die Kreativität und Vielfalt unserer Vereinsgemeinschaft widerspiegelt.

    Wenn das Wetter es zulässt, entzünden wir draußen ein kleines Lagerfeuer, genießen die besondere Atmosphäre des Koiserhofs und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

    Raum für Ideen, Kultur und spontane Aktionen

    Der Koiserhock lebt von den Menschen, die kommen. Ihr seid unser Programm. Wir geben den Rahmen – der Inhalt entsteht durch euch.

    Immer wieder entwickeln sich aus Gesprächen und spontanen Einfällen kleine Aktionen, die den Abend besonders machen:

    • gemeinsames Kochen über dem Lagerfeuer
    • Filmabende
    • kleine Wanderungen vorab
    • gemeinsames Arbeiten im Vereinsgarten
    • musikalische Beiträge
    • oder einfach gute Gespräche bis spät in die Nacht

    Der Koiserhock ist damit nicht nur ein Stammtisch, sondern ein kultureller Treffpunkt im Herzen unseres Vereins.

    Highlight im März 2026: Liedermacher Michl Krieg zu Gast

    Beim Koiserhock am 07. März 2026 durften wir ein besonderes kulturelles Highlight erleben: Der regionale Liedermacher Michl Krieg vom Steinbachhof bei Weiler in den Bergen war zu Gast und hat den Abend musikalisch bereichert.

    Michl ist vielen durch sein hervorragendes Demeter-Gemüse bekannt – doch er ist auch seit vielen Jahren als Singer-Songwriter aktiv. Seine handgemachten Lieder, persönlichen Texte und warmherzigen Geschichten haben perfekt zur Atmosphäre unseres Vereinsabends gepasst.

    Nachdem wir gemeinsam das Potluck-Buffet genossen hatten, schenkte uns Michl ein „Stündle“ voller Livemusik, das den Koiserhock zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht hat. Seine Lieder haben den Abend auf besondere Weise abgerundet und gezeigt, wie wertvoll regionale Kultur für unser Vereinsleben ist.

    Ein herzliches Dankeschön an Michl für diesen wunderbaren musikalischen Beitrag.

  • Feuerstelle mit Trockenmauer

    Mitten im Herzen unseres Vereinsgeländes entsteht ein neuer Ort der Begegnung: eine runde Feuerstelle, eingefasst von einer handgesetzten Trockenmauer aus Natursteinen. Dieser Platz soll ein natürlicher Treffpunkt werden – für Gespräche, gemeinsames Kochen, Veranstaltungen und gemütliche Abende am Feuer.

    Ein Platz, der Natur und Gemeinschaft verbindet

    Die Feuerstelle wird bewusst kreisförmig angelegt – als Symbol für Gemeinschaft, Gleichwertigkeit und Austausch. Die umlaufende Trockenmauer besteht aus regionalen Natursteinen, die ohne Mörtel gesetzt werden. Dadurch entsteht nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Bauwerk, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für Insekten, Kleintiere und Pflanzen.

    Warum eine Trockenmauer?

    Trockenmauern sind ein traditionelles, ökologisches Gestaltungselement. Sie bieten:

    • Struktur und Stabilität für die Feuerstelle
    • natürliche Wärmeabstrahlung durch die Steine
    • ökologische Nischen für Moose, Wildbienen, Eidechsen und andere Tiere
    • eine harmonische Einbindung in die Landschaft des Hortus Cochara

    So wird die Feuerstelle nicht nur ein sozialer, sondern auch ein ökologischer Gewinn.

    Ein Ort für Feste, Workshops und Naturerlebnisse

    Die neue Feuerstelle soll künftig Raum bieten für:

    • gemeinsame Abende am Lagerfeuer
    • Kochaktionen und Workshops
    • Feste wie Koiserhock oder Apfelsause
    • Naturpädagogik und Gruppenangebote
    • ruhige Momente in der Abendsonne

    Sie wird ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen, Ideen entstehen und Natur erlebbar wird.

    Gemeinschaftsprojekt im Kochergarten

    Wie viele unserer Projekte entsteht auch die Feuerstelle in gemeinsamer Arbeit. Mitglieder und Unterstützer bringen sich mit Ideen, Muskelkraft und handwerklichem Geschick ein. Schritt für Schritt wächst so ein Ort, der unsere Werte widerspiegelt: Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.

    Was bisher geschehen ist

    Bevor die Feuerstelle entstehen kann, wurde bereits einiges bewegt. In gemeinsamer Arbeit haben wir:

    • das Gelände von Dornen und Bewuchs befreit
    • die Fläche mit dem Bagger in Form gebracht
    • den genauen Kreisverlauf ausgemessen
    • passende Natursteine gesammelt und herangeschafft

    Damit ist die Grundlage geschaffen – und der nächste Schritt kann beginnen: das Setzen der Trockenmauer und die Gestaltung des Feuerplatzes.