Wie Einkaufen zur politischen Willensbezeugung werden kann

Wie Einkaufen zur politischen Willensbezeugung werden kann

Lebensmittelskandale, die Auswirkung industrieller Landwirtschaft, Massentierhaltung, chemischer Pflanzenschutz, Lohndumping und verschachtelte Konzerne, führen bei bewusst Einkaufenden fast zwangsläufig zu Ohnmacht.
Wir Kunden reagieren unterschiedlich darauf, die Bandbreite reicht von Ausblendung über Resignation bis hin zu Radikalität. Für einige von uns kommt jedoch passives Mitlaufen ebenso wenig in Frage, wie das Mitwirken bei Aktionen, die nicht so recht in den Tagesablauf oder die Lebensphase passen wollen. Der Kochergarten bietet eine Möglichkeit an, seinen Unmut in kreative und produktive Energie umzuwandeln und zwar indem man bei
Alltagstätigkeiten Veränderung einfließen lassen kann.

Mit der Übernahme des Gmünder Lädles in der Mozartstrasse, gibt der Verein seitdem nicht nur seinen Mitgliedern, sondern allen Menschen eine Möglichkeit ein Zeichen zu setzen. Neben der Unterstützung extensiver und ökologischer Landbewirtschaftung, der Schaffung von Bildungsangeboten zum Thema Natur und Umwelt und der Erhöhung der Biodiversität, hat der Verein vor allem im diesem Punkt, dem Fördern und Schaffen von Strukturen um
regional Erzeugtes auch regional zu vertreiben, einen großen Schritt gemacht.

Der Laden bietet überwiegend regionale Erzeugnisse. Das fördert nicht internationale Konzerne sondern hier ansässige Kleinunternehmer. Diese bieten hier Arbeitsplätze, zahlen hier Steuern und sind mit uns Verbrauchern eher auf Augenhöhe. Kurze Transportwege und möglichst wenig industrielle Produkte sondern einfache und pur erzeugte Lebensmittel sind dem Kochergarten ein Anliegen. Auch wenn nicht alle Lebensmittel die wir Verbraucher uns
wünschen bei uns wachsen, so ist aber ein bewusster Einkauf saisonaler Lebensmittel ein guter Anfang. Ein rundum unterstützenwertes Projekt.

Einfach dort einkaufen hilft, aber auch aktive Mitstreiter sind im Kochergarten e.V. jederzeit herzlich willkommen.

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